Erfolgreiches Lobbying für die Baltisch-Adriatische Achse

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Appell an Parlamentarier für ein Ja zur Baltisch-Adriatischen Achse

Nach einem kurzen, aber herzlichen Treffen mit EU-Verkehrskommissar Siim Kallas gab es eine Veranstaltung zum Thema der Baltisch-Adriatischen Achse im Europäischen Parlament, die vom MEP Cancian (Italien) und den beiden österreichischen Europaparlamentariern Hubert Pirker und Jörg Leichtfried organisiert wurde. Der Vorschlag der EU-Kommission zählt die Baltisch-Adriatische Achse den zehn wichtigsten europäischen Verkehrskorridoren. Dieser Vorschlag müsse nun noch vom Europäischen Parlament und den Verkehrsministern angenommen werden.

Verkehrskommissar und Vizepräsident der Europäischen Kommission Kallas zeigte sich als glühender Befürworter des Projektes. Alle Europaabgeordneten und die politischen Vertreter der Regionen und die Verfasser von Studien der ÖBB und der oberitalienischen Häfen waren sich einig, dass die geplante Achse die wirtschaftliche Entwicklung positiv beeinflussen werde und zudem die Verlagerung von der Straße auf die Schiene großen Nutzen für Umwelt und Sicherheit bedeuten.

Der Präsident der NAPA und gleichzeitig Hafenpräsident von Venedig, Paolo Costa, war während des gestrigen Brüssel Tages ebenfalls anwesend. Man kam überein, die Schienenstrecke zwischen Venedig und Villach besser für den Güterverkehr nützen zu wollen. Verhandlungen über die Nutzung logistischer Möglichkeiten soll es demnächst schon unter der Federführung von Albert Kreiner, Leiter des Landes-Kompetenzzentrums Wirtschaftsrecht und Infrastruktur, geben.
 

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