EU-Förderung für Baltisch-Adriatische Achse

Die Baltisch-Adriatische Verkehrsachse erhält 4,2 Millionen Euro Förderung für Lobbying. Das hat das Central Europe Monitoring Committee in Wien beschlossen. Das Land Kärnten nimmt als Lead Partner die Hauptrolle in dieser Achse ein.

BAC Deklaration

Bedeutung und Kurzfasssung

10/07/09

Deklaration in Brüssel unterzeichnet

Unterstützung durch Verkehrskommissar Tajani - Empfang bei Österreichs EU-Botschafter

Für die Umsetzung der Baltisch-Adriatischen Verkehrsachse wird von den 20 an ihr liegenden Regionen das Lobbying in Brüssel verstärkt. Kärntens Landeshauptmann Gerhard Dörfler ist dazu mit 13 weiteren hochrangigen Regionsvertretern in die belgische Hauptstadt gereist.

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BAC-Declaration

Powerpoint Präsentation

 

SoNorA - South-North Axis

SoNorA ist ein transnationales Kooperationprojekt, mit dem Ziel, eine verbesserte Süd-Nord-Verbindung zwischen Adria und dem Baltischen Meer zu schaffen.

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LH Gerhard Dörfler

Kärnten

Einigkeit mit EU-Kommissar Tajani: Baltic-Adriatic-Achse wirkt sich positiv auf Wachstum und Beschäftigung aller betroffene Regionen aus.

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Nein zu Verzögerung des Koralmtunnelbaus

Der ÖBB-Rahmenplan 2009-2014 für den Bau der Koralmbahn sieht eine Kürzung der Mittel um 594 Millionen Euro vor. Dies bedeutet eine Bauverzögerung von drei bis vier Jahren. "Das ist unakzeptabel", bekräftigten Dörfler und Edlinger-Ploder.

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04/29/09

Schwerpunkt Koralmbahn

Ausgehend von der Publikation " Die Baltisch-Adriatische Verkehrsachse, Der Schräge Durchgang und Kärnten" (September 2006, Dr. Harald Eicher/Karl-Franzens-Universität Graz) stellt diese Webseite eine der großen Transeuropäischen Verkehrsachsen vor - mit ihrem Kernstück, der Koralmbahn.

Die Publikation finden Sie als pdf (Deutsch/English) im Downloadbereich.

01/08/09

Die Baltisch-Adriatische Achse

Die schwierige geografische Lage Kärntens – umgeben  und eingeengt  von Karawanken, Koralm und Tauern - hat seit jeher die wirtschaftlichen Beziehungen mit den Nachbarländern erschwert. Ohne geeignete moderne Verkehrswege hätten wir einen entscheidenden Wettbewerbsnachteil im Rennen um die Erreichbarkeit der im Süden und Nordosten Europas gelegenen großen Wirtschaftsräume.

Vorausblickende Planungen waren schon immer eine der Stärken unseres Bundeslandes, weshalb wir uns entschlossen haben, einen der ersten internationalen Handelswege, den so genannten „Schrägen Durchgang“ Europas in unsere Überlegungen zum zukünftigen Ausbau des Straßen- und Schienennetzes mit einzubeziehen.

Mit den Projekten Koralmbahn und Semmering Basistunnel wird eine der großen europäischen Verkehrsachsen gebildet, was auch von höchstrangigen Vertretern unserer Nachbarländer Italien, Tschechien, Polen und Slowakei anerkannt wird.

Sogar Russland hat die Diskussion um die Entwicklung des Baltisch – Adriatischen Verkehrskorridors mit großem Interesse verfolgt und ist der Diskussion beigetreten, um die Achse in Richtung Transsibirische Eisenbahn zu verlängern.

 

01/13/09

Von Danzig nach Bologna

Die ehemalige Hansestadt Danzig bildet als Hafenstadt mit wirtschaftlicher Ausrichtung nach Russland den Ausgangspunkt der Baltisch-Adriatischen-Achse als Verbindung Osteuropas mit den Wirtschaftszentren Norditaliens. Die unmittelbaren Anrainerstatten Polen, Tschechische Republik, die Slowakei und Österreich sowie Italien sind bestrebt, die von Polen kommende Hochleistungsbahn nach Oberitalien durchzubinden.

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01/13/09

Der Schräge Durchgang

Seit dem Mittelalter gab es innerhalb Europas lediglich drei kontinuierliche Verkehrswege, die als Fernlinien ständig Bestand hatten. Eine besondere Rolle spielte hier der „Schräge Durchgang“ Venedig–Wien, in frühen Reiseberichten auch „Italiener Straße“ oder „Venediger Hauptstraße“ genannt, eine verkehrsgeographische Bevorzugung, indem hier besonders tief gelegene Pässe den Alpenbogen in einer inneralpinen Sehnenabkürzung zu einer besonderen Durchwegigkeit bzw. zur kürzesten Verbindung Venedig–Wien und weiter nach Norden verhalfen.

01/13/09

Wirtschaftliche Bedeutung

Infrastrukturachsen sind Wohlstandsachsen. Verkehrswege verbinden Wirtschaftsräume und tragen so zu einer prosperierenden Entwicklung der Regionen bei. Als Bestandteil der „Baltisch-Adriatischen Achse“ ist die Koralmbahn mit dem Semmeringbasistunnel unverzichtbarer Bestandteil des europäischen Schienennetzes. Dies wurde durch Untersuchungen  der Karl-Franzens-Universität Graz und des IHS belegt. 

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